managerSeminare von 1. November 2010
Die Autorin sprach mit über 40 Spitzenführungskräften aus Wirtschaft und Politik über deren Tagträume und deckt auf: Ideelle Zukunfstbilder und Visionen haben in den Träumen der Manager wenig Platz. Gleichzeitig liefert sie in ihrem Buch Ideen, wie Topmanager zu lohnenswerten Zielen jenseits von materiellen Wünschen finden.
Top Dreams
Linde Verlag
2009
25.08.2009
136 Seiten
geb. mit SU
ISBN: 9783709302750
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apotheke+marketing von April 2010
Da dachten wir immer, die Spitzenkräfte in Wirtschaft und Politik wären den lieben langen Tag damit beschäftigt, Zukunfsbilder und Visionen zu entwickeln. Doch erst kam die große Krise, die uns zweifeln ließ, und dann kam das Buch von Betty Zucker. [...] Einen Anstoß können bereits die vielen Zitate geben,die den Kapiteln des ebenso klugen wie kurzweiligen Buches vorangestellt sind.
Süddeutsche Zeitung von 09. Januar 2010
Manager werden fürs Machen bezahlt und nicht fürs Träumen. Und das ja wohl auch nicht zu knapp, oder? Was aber, wenn es wegen dieser verbreiteten Annahme gerade bei den Kennzahlenjüngern und Powerpoint-Fetischisten zu Misserfolgen und Fehlentscheidungen kommt? Über diese Frage hat die langjährige Schweizer Managementberaterin Betty Zucker ein wenig gegrübelt und begann, 40 Topmanager gezielt nach ihren Träumen zu befragen. […] Also macht sich Betty Zucker auf, dieser unreflektierten Tätigkeitssucht die Vorteile reflektierender Untätigkeit im Träumen aufzuzeigen. Herausgekommen ist ein spritzig-subtiler managementphilosophischer Essay, in dem der "organisierten Traumlosigkeit" in den Chefetagen die produktive Kraft der Freiräume und der Muße entgegengehalten wird.
Format von 21. Oktober 2009
Wer sich bunte Erzählungen und surreale Geschichten erwartet, wird enttäuscht. Zucker beschreibt vielmehr teilweise banale Wünsche von Managern und liefert somit ein gesellschaftliches Abbild der Interessen der Wirtschaftselite. Zwischen den Zeilen steht der Verlust von Fantasien und großen Ansprüchen im Stile Martin Luther Kings, der noch träumen konnte.
Wirtschaftsblatt von 02. Oktober 2009
Dürfen Manager überhaupt träumen? Der Frage, ob in den Chefetagen eher Macher oder Träumer gefragt sind, geht Betty Zucker in ihrem neuesten Buch "Top Dreams" nach. [...] Die größte Überraschung? Die Chefetage hat kaum andere Träume als ihre Mitarbeiter [...] Die befragten Manager bleiben jedoch am Boden: Geträumt wird von einem schnellen Auto, einer Fahrt mit einer umgebauten Jacht auf der Donau oder einem Sabbatical mit der Familie auf einer Südseeinsel. [...] "Top Dreams" will aufzeigen, dass es auch in Führungspositionen Träume braucht. "Realistische", wie Betty Zucker meint. Die großen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte seien schließlich alle aus Träumen entstanden.
Harvard Business Manager von März 2010
Die Schweizer Beraterin Betty Zucker hat Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft nach ihren Träumen gefragt. Die Antworten zeigen: Oft herrscht Leere. Kein Traum, keine Vision – allenfalls der Wunsch nach einem neuen, PS-starken Auto oder nach Ruhe. In ihrem essayistischen Bändchen analysiert Zucker die Ursachen dieser Tristesse und zeigt, was echte Träumer bewegen können.
Autorenportraits
Betty Zucker
Betty Zucker, nach langjähriger Unternehmenspraxis in der Schweiz und in den USA zehn Jahre lang in der Geschäftsleitung des Gottlieb Duttweiler Instituts und ist heute Geschäftsführerin von BettyZucker+Co. in Zürich. Seit 20 Jahren beobachtet und berät sie das...MEHR
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